Tödlicher Bewegungsmangel

    Eine Analyse der EPIC-Studie legt nahe: Extremer Bewegungsmangel ist in Europa für doppelt so viele vorzeitige Todesfälle verantwortlich wie Adipositas (Fettleibigkeit). Bereits eine maßvolle Aktivität von 20 Minuten am Tag könne dies verhindern. Quelle: Ärzteblatt

    An den 519.978 Teilnehmern der Studie wurde primär der Einfluss der Ernährung auf das Krebsrisiko untersucht. Ulf Ekelund von der Universität Cambridge untersuchte die Angaben dagegen vor allem auf die körperliche Aktivität der Befragten. Er setzte sie in Beziehung zu 21.438 Todesfällen.

    Ergebnis: Bereits eine maßvolle Aktivität senke die Sterblichkeit um 16 bis 30 Prozent. Demnach reicht bereits ein forciertes Gehen über 20 Minuten mit einem Kalorienverbrauch von 90 bis 110 Kilokalorien aus. Der Effekt sei in allen Gewichtsgruppen (Body-Mass-Index BMI oder Bauchumfang) nachweisbar.

    Die Vermeidung der körperlichen Inaktivität würde nach einer Berechnung von Ekelund 7,35 Prozent aller vorzeitigen Todesfälle vermeiden (bevölkerungsbezogenes attributables Risiko, PAF). Auf Gesamteuropa bezogen wären dies 676.000 Todesfälle weniger pro Jahr (von insgesamt 9,2 Millionen Todesfällen).

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